| Eintrag vom 10. November 2009 aus dem Bereich Filmografie |  



ab 2002

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Ultrakurzfilme

Seit 2002

‘Ultrakurzfilme’ sind aus dem täglichen Angebot reproduzierter Bilder (Zeitungsausrisse, etc.) digital animierte Kurzepisoden. Spontane Eingriffe in ausgewählte Bilder überführen diese in eine Bewegung, in der mögliche Geschichten angedeutet werden, die von ihnen ausgehen können.

ultrakurz



2004

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Diese Menschen

Installation Mikroplastiken/Diaprojektion/Ultrakurzfilme

- 125 Mikroplastiken sind auf einem Brett in Sichthöhe arrangiert.

- Eine Diarückprojektion zeigt Makroaufnahmen der Mikroplastiken.

- Auf einem Flachbildschirm laufen simultan 9 im Computer gezeichnete

und animierte Ultrakurzfilme.

diese-menschen



2000/3

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Stop and Go

16mm, Farbe, Ton, 14 min.

Ein Kunstfilm über Quellen und Ausdrücke der Einbildungskraft - ‘orientierungsmäßig’

Die Künstler queren in einer Automobillegende die frühsommerliche Stadt und halten dabei regen Kontakt mit der Außenwelt. In ihrem Atelier angelangt, eröffnet sich ihnen in einem ausgedehnten Schwenk ein Bilderkosmos: Eine Ansammlung von Fundstücken, Zeitungsausrissen, Übrigbleibseln kommt in Bewegung, gerät schließlich außer sich. Es folgen eine Reihe von Bewegungsbildern: Arbeit und Kampf, ein automatisches Bild, Prinzipienreiter, ein elektrischer Maler, Rhythm and Blues und Wüste.

stop-and-go



2000/2

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Stehender Sturmlauf - Kafka in Prag

Wurde in der Ausstellung “Schrift und Bild in Bewegung” im Gasteig/München gezeigt. Ausgangsmaterial war die zusammen mit Heribert Kuhn 1996/97 entstandene CD-Rom Stehender Sturmlauf- Kafka in Prag. Hier war es darum gegangen, Text- und Bildinhalte in ein Spannungsverhältnis gegenseitiger Überschreitung, Aufhebung oder eines Dementis zu setzen. Die zu panoramaartigen Serien zusammengesetzten Episoden erhielten den Charakter ausufernder Suchbilder, in denen die Benutzer sich virtuell bewegen können.

Das Ausstellungsprojekt zeigte in einem abgedunkelten Raum auf sechs Monitoren solche Episoden. Eine Beamerprojektion zeigte den Bewegungsmodus. Die Besucher erhielten einen Simultaneindruck.

kafka



2000/1

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Bewegungsbilder aus dem Gewerbegebiet Kunst

7 Ensembles mit Video

In der Galerie ‘Art& Be’ in München. Die Besucher bewegten sich durch die höhlenartigen Galerieräume entlang einer Reihe narrativer Miniaturen und erlebten diese Bewegungsbilder als Verkettung sich abstoßender Einzelheiten.

1. Waterworld. Auf zwei übereinander angeordneten Monitoren finden Aktivitäten über und unter Wasser statt.

2. Die Götzenziege. In einem Monitor ist ein auf dem Wasser wandelndes Tier zu sehen. Vor dem Videobild gruppieren sich Tierattrappen.

3. Universal Soldier. In einer Vitrine liegt eine Figur, deren bewegte und als Soldaten verkleidete, baugleichen Modelle sich im zugeordneten Videobild kämpferisch betätigen.

4. Rollenspiele. Zwei gegenübergestellte Monitore zeigen im screansplit Herrchen und Hund zum einen, Boten und Kamele andererseits.

5. Denkmalspflege. Das Modell eines Reiterstandbildes wird vor dem Monitorbild einer wandernden Stadt positioniert.

6.Spielzeugverderber. Im Videobild traktiert ein Riesenschuh ein funktionsgestörtes

Spielfahrzeug. Der Monitor ist in eine gegenständliche Peripherie eingebaut.

7. Eine Beamerprojektion zeigt im Dauerlauf sog. Bewegungsbilder. Das waren Klammerteile aus Filmen, in denen es um bestimmte Bewegungserfindungen ging.

bewegungsbilder



1998

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Heimat

Eine Videoinstallation, die in der Ausstellung “Bayern” in der “Galerie der Künstler” in München gezeigt wurde.

In einer schwarzen Kiste befanden sich zwei Monitore. Durch zylindrische Aufsätze sah man wie durch ein umgedrehtes Fernglas die Bildausschnitte zweier Filmsschleifen aus dem Film Wer will den schon als Korkenzieher weiterleben.

heimat



1995

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Lichtspiele

Eine Veranstaltung über mehrere Tage, das in der “Künstlerwerkstatt Lothringerstraße” in München aufgeführt wurde. Mit 30 Film- und Diaprojektoren und einer Toncollage war ein begehbares Raum-Zeit-Bewegungsbild gestaltet. Die Auswahl der Filmschleifen, die in unterschiedlicher Länge durch den Raum gespannt waren, die Dia-Reihen mit ihrem unterschiedlichen Projektionsrhythmus und das diverse Tonmaterial war auf zerstreute städtische Erfahrung bezogen und stammte aus dem Arsenal unserer Kunstfilme. Die Geräte projizierten von einem Zentrum und mehreren Nebenstellen Bilder und Töne in den Raum, waren aber auch selber Rohstoff einer Montage ihrer Mechanismen. Es entstand eine Durchdringung der Wahrnehmung von Bildern, Tönen und Apparaten.

Die sich bildenden Korrespondenzen, Überlagerungen und Störungen verbreiteten Effekte, die subtraktiv, dem malerischen Vorgang ähnlich, funktionierten.

lichtspiele



1994

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Krieg und Frieden

16mm, Farbe, 9 min.

Alltägliche Blicke, überraschende Wahrnehmungen, bizarre Inszenierungen bilden für das filmische Experiment einen Zusammenhang, um an der Größe seines Themas nicht irre zu werden.

Ein Ziegenbock fährt fast schwerelos über das Wasser + eine ausgestorbene, sonntagnachmittägliche Vorstadtstraße bei unentschiedenem Wetter + ein Panoramaschwenk über eine Großstadt hinweg, bei Föhnwetterlage mit Gebirgshintergrund + Plastikspielzeugsoldaten, die sich batteriegetrieben mechanisch bewegen, bei Kampfhandlungen mit Leiden und Sterben + Fachkräfte bauen nach einer unbekannten Methode einen Benzinkanister in einen Feuerlöscher um + ein schemenhaftes Schiff verabschiedet sich im Vorüberfahren

krieg-und-frieden




1993

| Eintrag vom 9. Juli 2009 aus dem Bereich Filmografie |  

Figurenbilder

In der Ausstellung Figurenbilder zeigten wir in der “Interimsgalerie” in München Malerei und, im oberen Stockwerk, Figuren mit Videos, zu kleinen Welten installiert. Der Raum war ähnlich einer Geisterbahn abgedunkelt. Die kleinen Welten waren mit Miniaturleuchten illuminiert. Ein Parcours von auf Stativen isolierten Kleinplastiken führte zu Mummenschanz, Trauer der Vollendung, Die Harmlosen, Phantaskopisches, und Phoenix Action.

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